Hören, Sehen, Verstehen

4. IHS: Projektwoche in Mondsee

 

Wir, die 2IHS4, sind von Montag, dem 6.6. bis Freitag, dem 10.6. auf Projektwoche nach Mondsee gefahren. Mit uns fuhren Frau Baum, Frau Buchberger (Wir nennen sie Mrs. Bookmountan) und Herr Wildfellner.

Am Montag trafen wir uns um 8:15 bei den Busparkplätzen an der Hopfengasse. Von dort aus wurden wir vom Unternehmen Lengauer abgeholt. Unser Ziel war die Stadt Salzburg. Jedoch mussten wir noch bei der Raststätte in Sattledt halten, da Markus, der in Wels wohnt, zustieg. Nach gut eineinhalb Stunden Fahrzeit trafen wir in der Stadt Salzburg ein. Unser Bus hielt in der Paris-Lodron Straße. Dann gingen wir in Richtung Innenstadt. Unsere Koffer ließen wir im Kofferraum des Busses. Wir gingen durch den Mirabellgarten und über den Müllnersteg zum Haus der Natur. Dort angekommen wurde unsere Klasse in zwei Gruppen geteilt. Danach wurden wir eine gute Stunde durch den obersten Teil des Museums geführt. Das Thema war der menschliche Körper. Man konnte jedoch nicht wirklich aufpassen, denn die Luft war total stickig. Lena kippte sogar einmal um! Danach durften wir für circa eineinhalb Stunden frei durch das Gebäude ziehen. Was mich besonders beeindruckte, war die Hydraulikarbeitsbühne im Nebentrakt. Nach den eineinhalb Stunden gingen wir weiter in die Innenstadt. Dort wurden wir dann wieder für eine Stunde entlassen. Wir gingen zu Starbucks und zum wohl edelsten Spar im Mozart-Geburtshaus. Danach kehrten wir zu unserem Bus zurück und fuhren endgültig nach Mondsee ins Jugendgästehaus. Dort angekommen checkten wir ein und bezogen unsere Zimmer. Wir spielten noch kürz ein Spiel, das sich „Rot gegen Blau“ nannte. Dies ist nicht politisch zu sehen, wie unser Klassenlehrer Herr Wildfellner sagte. Um 21:30 endete der Tag für uns.

Dienstag morgen schien die Sonne und es war sehr warm, deshalb beschlossen wir nach dem Frühstück zum Alpenseebad zu gehen. Der See war nicht zu kalt und auch nicht zu warm, also perfekt zum hinein hüpfen. Zusammen mit Larissa und Raphael wartete ich darauf, dass die Rutschen öffneten. Es mussten erst Reinigungsarbeiten abgeschlossen werden. Es schien, als ob wir ziemlich die ersten der Badesaison 2016 waren. Nach langen Warten öffneten aber auch diese. So gegen 11:30 mussten wir dann aber auch wieder zurück zur Herberge, denn das Mittagessen stand an. Es schmeckte mir nicht sonderlich gut, aber ich hatte Hunger, also ging es. Hunger ist der beste Koch! Nach dem Essen hatten wir dann kurz Freizeit und danach eine Führung durch das Pfahlbaumuseum, das zu unserer Erleichterung sehr kühl war, und durch das Rauchhaus. Die Themen selber waren nicht sehr interessant, jedoch schaffte es die Führerin, dass es unterhaltsam und gleichzeitig informativ war. Am Abend spielten wir erneut „Rot gegen Blau“ und hatten auch noch ein wenig Freizeit. Danach gingen wir schlafen.

Mittwoch Morgen war dasselbe: Frühstücken und Schwimmen. Danach waren wir wieder essen. Manche von uns, darunter auch ich, wollten gleich wieder hinunter an den See. Aber viele waren entweder K.O. oder wollten nicht. Zusätzlich meinten die Lehrer, dass es gleich regnen werde. Also blieben wir in der Herberge. So gegen 15:00 herum begann es dann zu schütten. Aber nur kurz. Raphael und ich fragten Frau Baum, ob wir mit ihr zusammen zum BILLA gehen dürfen. Sie erlaubte es und wir sollten noch andere fragen, ob sie mitgehen wollen. Barbara S. ging dann auch noch mit. Der Rest der Klasse spielte mit Frau Buchberger und Herr Wildfellner Werwölfe. Das ist ein Rollenspiel. Irgendwann im Laufe des Mittwochs haute sich Christina den Kopf so am Bett an, dass sie wirklich am Ende war. Julia hatte einen Sonnenstich. Wir hatten dann noch eine Menge Freizeit zur Verfügung. Wie immer spielten wir dann alle noch zwei Runden „Rot gegen Blau“, bevor wir dann ins Bett gingen und sich der tag dem Ende zuneigte.

Der Donnerstag verlief eher gechillt. Es regnete in Strömen. Julia und Christina ging es wieder gut. Nach dem Frühstück zogen wir unsere Regenmäntel an und machten einen Regenspaziergang entlang des Helenenweg zur Erlachmühle. Wir gingen durch den ruhigen Wald, als plötzlich 30 Meter hohe Granitstützen vor uns standen. Es war die A1 Westautobahn, die an der Stelle die Zeller Ache überquerte. Diese gewaltigen Dimensionen beeindruckten mich sehr! Nach einer guten Stunde endete der zu meiner Überraschung schöne Spaziergang. Wir hatten dann noch ein wenig Freizeit, bevor wir zu Mittag aßen. Nach dem Essen wurde unsere Klasse in drei Gruppen geteilt. Es standen Workshops an, die unsere Lehrer für uns vorbereitet hatten. Jeder Lehrer, beziehungsweise jede Lehrerin hatte einen Workshop zu jeweils einer Stunde  vorbereitet. Nach dieser Stunde wechselte die Gruppe den Raum. Als erstes war meine Gruppe bei Frau Buchberger. Sie tanzte mit uns „Linedance“. Ich bin zwar ein absoluter „Nichttänzer“, aber es war trotzdem ganz ok. Wir studierten zwei Tänze ein, die wir nach den insgesamt drei Stunden vorführen sollten. Die nächste Station leitete Herr Wildfllner. Er redete mit uns über Filme generell und wie sie gemacht werden. Es war sehr interessant, dar er sich sehr gut damit auskennt und mich so etwas auch sehr stark interessiert. Nachdem er diverse Fragen von uns beantwortet hat, sollten wir unseren eigenen Film drehen. Wir mussten vor der Kamera sagen wie wir heißen, was uns bei dem Gedanken an unsere Schule einfällt und wo wir nach der Schule hingehen. Aus irgendeinem Grund war ich sehr nervös und musste meinen Text öfters aufnehmen. Was aus dem Film geworden ist, erfahren wir erst, nachdem Herr Wildfellner den Film bearbeitet hat. Zum Schluss kamen wir dann zu Frau Baum´s Workshop. Sie studierte mit uns den „Cup Song“ ein. Pauline und Barbara konnten ihn schon, Leonie lernte ihn, Markus und ich scheiterten. Das war irgendwie nicht so mein Ding. Aber es könnte eventuell daran gelegen haben, dass es die letzte Station war und es mich nicht mehr so richtig freute. Nach den Workshops sollten wir alle die Tänze und den „Cup Song“ vorführen, aber Raphael, ich und noch ein paar andere sind dann schon in unsere Zimmer abgehauen. Nach wie immer zwei runden „Rot gegen Blau“ und dem Abendessen legten wir uns zum letzten Mal alle zusammen schlafen. Die letzte Nacht als Klasse.

Freitag morgen war wohl der ungemütlichste Morgen der gesamten Projektwoche. Wir mussten alle um Punkt 9 aus den Zimmern sein. Alles was noch herumlag, musste eingepackt werden. Dann räumten alle schnell ihr ganzes Gepäck zum Parkplatz. Zum Glück schien die Sonne. Dann gingen alle zum letzten mal Frühstücken. Nach dem Frühstück stand der Reisebus vor der Tür. Ich rannte schnell hin, gab meinen Koffer beim Busfahrer ab, der ihn in den Kofferraum räumte und besetzte schnell den einzigen 4rer Platz mit Tisch für Pauline, Barbara, Raphael und mich. Danach mussten wir noch ein paar Gruppenphotos machen. Dann sagte Frau Baum, dass sie nicht mit uns nach Linz fahre, weil ihr Mann sie zu einem Wochenende irgendwo anders abholt. Dann stiegen alle in den Bus ein. Die Fahrt war eigentlich sehr angenehm, weil es ein recht neuer, leiser Bus mit sehr angenehmen Sitzen war. Bei der Einfahrt nach Linz borgte sich Raphael meine JBL Box aus, um „Hoch die Hände, Wochenende!“zu spielen. Es war ein cooles Gefühl, als alle mitsangen und mit Flaschen mit trommelten! Danach stiegen wir aus, bekamen unsere Koffer zurück und verabschiedet uns voneinander.